Wertschätzung von Biodiversität

Zur Modernisierung der Wirtschaftsberichterstattung in Deutschland


Keine Bilanzen mehr ohne die Natur

Intakte Ökosysteme – wie saubere, artenreiche Flüsse oder naturnahe Wälder – sind in Deutschland zwar Gegenstand der Umweltberichterstattung, aber in den volks- und betriebswirtschaftlichen Informationsgrundlagen spielen sie erstaunlicherweise kaum eine Rolle.

Damit werden einerseits die vielfältigen Beiträge von Ökosystemen für das gesellschaftliche Wohlergehen und auch den Wohlstand unterschätzt, andererseits die Biodiversität als Grundlage von nachhaltigen Leistungen der Natur systematisch vergessen.  

Im Projekt Bio-Mo-D erforschen wir, wie die unternehmerische und nationale Wirtschaftsberichterstattung so erweitert werden kann, dass Ökosystemleistungen und Indikatoren für Biodiversität darin berücksichtigt werden. Ziel ist es, Führungskräften aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft Informationen an die Hand zu geben, um ökologisch nachhaltige Entscheidungen treffen zu können - und damit Natur und Artenvielfalt eine höhere Wertschätzung entgegenzubringen.

Das Projekt wird im Rahmen der Forschungsinitiative zum Erhalt der Artenvielfalt (FEdA) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. 

Aktuelles

Warum Ökosystem-Accounting wichtig, aber kompliziert ist
Gastbeitrag von Karsten Grunewald vom Bio-Mo-D-Team im Tagesspiegel Background

Biodiversität und Ökosystemleistungen in Entscheidungsfindungen einbeziehen
Auftaktveranstaltung zur Etablierung einer 'Community of Practice'


  Termine

10. September 2024
Abschlusskonferenz des Projektes Bio-Mo-D
Titel: "Modernisierung der Wirtschaftsberichterstattung – Ein Weg zur Erhöhung der gesellschaftlichen Wertschätzung von Biodiversität in Deutschland".
Ort: Museum für Naturkunde Berlin - Invalidenstraße 43, 10115 Berlin.
Programm


  Timeline Ecosystem Accounting und Reporting